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Align T-Rex 700E DFC HV - Erfahrungsbericht

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Nachdem wir uns in letzter Zeit vor allem auf kleinere Indoormodelle konzentriert hatten, wird es Zeit, sich mal wieder mit einem etwas größeren Modell zu beschäftigen... Nachdem der Align T-Rex 600 ESP im Sommer 2012 verkauft wurde, übernimmt ab sofort der Align T-Rex 700E DFC HV Super Combo (robbe)

Align T-Rex 700E DFC HV Super Combo

Wie auf den folgenden Bildern zu sehen, hat sich Align wie gewohnt sehr viel Mühe gegeben, den Bau so einfach wie nur möglich zu machen. In beschrifteten Schachteln sind die einzelnen Baugruppen bzw. elektrischen Komponenten zusammengefasst und teilweise bereits lose vormontiert.

Zum Vergrößern, bitte die einzelnen Bilder anklicken!

Nachdem wir mit dem Microbeast von BeastX in unserem Align T-Rex 500 ESP FBL sehr gute Erfahrungen gemacht haben, kommt dieses anstelle des 3GX Flybarless-Systems von Align auch in unserem Align T-Rex 700E DFC HV zum Einsatz. Als Empfänger dient der Futaba R6008HS, welcher bei unserer Futaba T8FG mit dabei war. Als Empfängerakku nutzen wir einen 2S Gens Ace-Lipo 7,4V / 2200mAh / 25C, als Antriebsakku 2 in Reihe geschaltete 6S Gens Ace-Lipos 22,2V / 5000mAh / 45C. Zur Kontrolle der Einzelspannungen der beiden Lipo Akkus haben wir den MTTEC Lipo-Wächter BS12 mit Display, LED und Dual Summer verbaut.

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Beschreibung des Modells (laut Hersteller)

Technische Daten (laut Hersteller)

Lieferumfang

Align T-Rex 700E DFC HV Baubericht

1. Aufbau des Hauptrotorkopfs
Der Aufbau des Align T-Rex 700E DFC HV geht recht schnell und problemlos. Anhand der sehr gut bebilderten englischen Bauanleitung sollte der 700er 3D Heli in ca. 4 Stunden (ohne elektrische Komponenten) fertig montiert vor einem stehen.
Im ersten Schritt wird der Flybarless Hauptrotorkopf montiert, was dank der neuen DFC Technik mit wenigen Handgriffen erledigt ist und nur einen Bruchteil der Bauzeit eines Rotorkopfs mit Paddelstange in Anspruch nimmt. Im Vergleich zum Vorgänger wurden die Bauteile des DFC Rotorkopfs noch einmal reduziert, so fällt dank der DFC Anlenkungen der konventionelle Taumelscheibenmitnehmer weg. Die zunächst auftretenden Probleme mit der Festigkeit der DFC Anlenkungen (es konnte vorkommen, dass diese im Flug abbrachen), spielen beim aktuellen Modell keine Rolle mehr, da die DFC Anlenkungen von Align in der Zwischenzeit überarbeitet wurden. Dennoch ist es sehr wichtig, die Gewindebolzen der DFC Anlenkungen komplett einzuschrauben und gut mit Schraubensicherungslack zu sichern (Hinweis: Gewinde vorher entfetten, z.B. mit Aceton). Im Vergleich zu früheren Versionen baut der neue DFC Rotorkopf auch deutlich kürzer, was die Rotorebene näher an das Chassis heranrücken lässt, was sich positiv auf den Schwerpunkt und die Optik auswirkt. Das unten abgebildete Vergleichsbild mit dem Align T-Rex 500 ESP FBL zeigt, dass der Align T-Rex 700E DFC für seine enorme Größe trotzdem recht flach aufgebaut ist.

Align T-Rex 700E DFC vs. Align T-Rex 500 ESP FBL

DFC Zentralstück mit Blatthaltern & Anlenkungen

Neue DFC Taumelscheibe


Auch die Taumelscheibe des Align T-Rex 700E DFC wurde komplett überarbeitet und der DFC-Geometrie angepasst. Zum Anbringen der Kugelköpfe sind 2 Positionen möglich, wobei laut Anleitung nur die innere Position verwendet werden soll. Durch Verwendung der äußeren Position wären etwas höhere zyklische Ausschläge und ein wendigeres Verhalten auf Roll und Nick möglich. Die aus Alu gefrästen und auf Hochglanz polierten Bauteile des Hauptrotorkopfs sind von sehr guter Qualität und von hervorragender Passgenauigkeit. Allerdings sind sie etwas anfällig für Kratzer. Die Kopfdämmung fällt sehr hart aus, was bei den möglichen hohen Rotorkopfdrehzahlen von um die 2.200 rpm auch notwendig ist. Neben dem bekannten "Jesus Bolt" wird das Zentralstück noch mit 2 zusätzlichen Schrauben, welche im Winkel von 90° zum "Jesus Bolt" angeordnet sind, fixiert.

Fertig montierter DFC Hauptrotorkopf


2. Aufbau des Chassis / der übrigen Mechanik

Im Vergleich zum alten Align T-Rex 700E V2 wurde das Chassis deutlich verbessert. Die CFK-Seitenteile enthalten eingearbeitete Kunststoffprofile, die zur Aufnahme der Brushless Servos und der Akkuschiene aus Aluminium dienen. Die Bodenplatte mit ausgefrästem Align Schriftzug ist nun ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Zusammen mit den 3 Lagerböcken der Hauptrotorwelle und dem Motorträger samt Gegenlager (ebenfalls alles aus Aluminium) entsteht dadurch ein extrem verwindungssteifes Chassis. Auch hier passen alle Teile sehr gut zusammen, sodass der Aufbau des Chassis ebenfalls sehr schnell gelingt, was v.a. auch daran liegt, dass die gesamte Konstruktion nur aus wenigen Einzelteilen besteht. Wie schon beim Vorgängermodell, ist es konstruktionsbedingt nicht möglich, das Zahnflankenspiel zwischen Motorritzel und Hauptzahnrad einzustellen, da sowohl die Motoraufnahme als auch das Gegenlager fix verschraubt sind und nicht über Langlöcher verfügen. Die RC-Box aus schwarzem Kunststoff zur Verstauung der Elektronik-Komponenten und des Empfängerakkus ist die altbekannte aus dem Align T-Rex 700E V2.

Chassis mit montierten Lagerböcken


Die Kraftübertragung erfolgt beim Align T-Rex 700E DFC mittels schrägverzahnten Zahnrädern (Modul 1), zumindest zwischen Motorritzel und Hauptzahnrad sowie beim Heckabtrieb. Die Kegelräder des Starrantriebs sind weiterhin konventionell gerade verzahnt. Die schrägverzahnten Zahnräder bringen 2 Vorteile mit sich. Erstens eine bessere Kraftübertragung und zweitens ein leiseres Betriebsgeräusch.

Heckaufnahme des Align T-Rex 700E DFC


Auch die gesamte Heckrotoreinheit wurde optimiert und robuster gestaltet. Die altbekannte Anlenkung wich einer weitestgehend spielfreien Scherenanlenkung. Zudem wurden die Heckblatthalter und die Hecknabe der gestiegenen Belastung aufgrund der möglichen hohen Drehzahlen angepasst. Die Anlenkung des Heckrotors erfolgt über einen CFK-Stab, welcher mittels einer Kunststoffschelle, welche am Heckrohr angebracht ist, geführt wird. Zur Vermeidung von Abrieb an dieser Stelle wird eine Aluhülse mittels Sekundenkleber am CFK-Stab angebracht. Bei der Montage des Starrantriebs ist zu beachten, dass die Lager an den korrekten Positionen angebracht werden. Zudem ist beim Einbringen in das Heckrohr zu beachten, dass die Gummiabstützungen der Lager nicht gequetscht werden. Denn dies könnte im Flug zu Vibrationen und damit um Bruch des Heckrohrs führen. Am besten schiebt man die Welle des Starrantriebs mit den bereits aufgeklebten Lagern mit dem mitgelieferten durchsichtigen Kunststoffrohr der Verpackung in das Heckrohr. Wir haben uns im Übrigen für das 3K Carbon-Heckrohr entschiedenen.

Heckrotoreinheit mit montierten Rotorblättern


3. Einbau der Elektronik-Komponenten
Nachdem die Mechanik fertig aufgebaut ist, fehlen natürlich noch die kompletten RC-Komponenten bevor es zum Jungfernflug gehen kann. In der Align T-Rex 700E DFC HV Super Combo sind bis auf einen passenden Empfänger, einen geeigneten Antriebsakku und einen Akku zur Stromversorgung des Empfängers, des Flybarless Systems und der Servos alle benötigten Komponenten enthalten. Wie bereits zuvor erwähnt setzen wir als Empfängerakku einen 2S Lipo 7,4V / 2200mAh / 25C von Gens Ace ein (die der Super Combo beiliegenden Brushless Hochstromservos machen das möglich), welchen wir mit einem E-flite EC3-Stecker versehen haben. Dazu haben wir uns aus 2 Servo-Verlängerungskabeln und dem passenden EC3-Gegenstück ein Kabel gebastelt, welches parallel den Futaba R6008HS Empfänger und das Microbeast von BeastX mit Strom versorgt.

Die RC-Box des Align T-Rex 700E DFC HV



Wie auf den beiden obigen Bildern zu sehen ist, haben wir den der Super Combo beiliegenden Castle ICE2 HV 120 Brushless Regler nicht in der RC-Box untergebracht. Wir haben ihn stattdessen direkt hinter der Taumelscheiben- führung auf der Carbonplatte angebracht (mit Montageband und Kabelbindern). Warum? Weil im Bekanntenkreis schon bei 2 Align T-Rex 700E V2 die Regler aufgrund von Überhitzung im Flug ausgestiegen sind - und das obwohl es sich dabei um Regler-Modelle von Kontronik bzw. YGE handelte. Die Kühlung sollte bei "unserer" Positionierung doch um einiges besser sein. Das Kabel zum Empfänger muss jedoch verlängert werden, eine Verlängerung liegt der Super Combo jedoch praktischerweise bei. Eine kleine Herausforderung ist dagegen die Verlegung der 3 Kabel zwischen Brushless Motor und dem Regler. Wir haben sie zwischen dem rechten Taumelscheibenservo und der Hauptrotorwelle verleget und gut mit Kabelbindern fixiert, damit diese nicht verrutschen können, denn der Abstand zwischen den Kabeln und der Hauptrotorwelle ist mit ca. 2mm doch äußert gering bemessen... Bevor der Regler mit dem Brushless Motor verbunden werden kann, müssen an diesen noch die 3 beiliegenden 4mm-Goldstecker angelötet werden. Der Castle ICE2 HV 120 Brushless Regler ist praktischerweise ab Werk vorprogrammiert, ein umständliches Programmieren mittels Pieptönen wie bei den älteren Align Brushless Reglern entfällt also. Wer das gesamte Potenzial des Castle ICE2 HV 120 Brushless Reglers ausnützen möchte (z.B. die Datenlogger-Funktion), sollte sich das USB-Interface "Castle Link USB Programmier Set" oder die "Field Link Programming Card"anschaffen

Alternative Reglerposition zwecks besserer Kühlung


Als Antriebsmotor kommt bei uns der Brushless Außenläufer vom Typ Align BL750MX aus der Super Combo zum Einsatz, der dank verbesserter Kühlung nochmals leistungsfähiger als sein Vorgänger ist. Um den extremen Belastungen des harten 3D-Flugs Stand zu halten, wird der Align BL750MX Brushless Motor durch ein Gegenlager abgestützt. Eine Justierung des Zahnflankenspiels ist, wie bereits weiter oben geschrieben, nicht möglich. Die Montage erfolgt über Kopf, wie es bei modernen 3D Helis aus Schwerpunktsgründen mittlerweile üblich ist.

Der Align BL750MX Brushless Motor


Ein Hauptgrund, auf die Align T-Rex 700E DFC HV Super Combo zu warten, waren sicherlich die neuen superschnellen und sehr kräftigen Brushless Hochvoltservos von Align (hergestellt von Savöx). An der Taumelscheibe kommen drei Align BL700H Brushless Servos zum Einsatz, die dank der neuen Aufnahmen an den Chassis-Seitenteilen optimal positioniert eingebaut werden können. Als Servo zur Ansteuerung des Heckrotors mittels Carbonstab dient das superschnelle Align BL750H Brushless Servo. Das Kabel des Heckservos muss mittels der beiliegenden Servoverlängerung verlängert werden, da der Weg zur vorne liegenden RC-Box doch recht weit ist. Während die drei Taumelscheibenservos mit schicken und stabilen Servohörnern aus Aluminium ausgestattet wurden, erfolgt die Anlenkung des Heckrotors über ein Servohorn aus Kunststoff. Da alle vier Servos über ein Metallgetriebe verfügen, haben wir alle Servohörner mit Schraubensicherungslack gesichert. Das Ablängen aller Gestänge erfolgte zunächst nach Anleitung, jedoch wurden diese während der Programmierung des Microbeasts noch etwas angepasst. Hierfür kam zum Einstellen der Servomittenposition die Taumescheibenlehre von RCWare zum Einsatz. Die Kabel der Brushless Hochvoltservos sowie des Brushless Reglers wurden zum einen aus optischen Gründen in schwarzem selbst- schließenden Gewebschlauch verlegt, zum anderen natürlich als Schutz gegen Durchscheuern an den Kanten der CFK-Seitenteile des Chassis.

Brushless Servos vom Typ Align BL700H & BL750H

Kabelverlegung in Gewebeschlauch


Als Akkus für den Antrieb haben wir uns, wie bereits oben erwähnt, für zwei 6S Lipo Akkus vom Typ Gens Ace 22,2V / 5000mAh / 45C entschieden und mit 6mm-Goldsteckern versehen. Da es beim Zusammenstecken von zwei zu 12S in Reihe geschalteten 6S Lipo Akkus ganz schön funken kann und zudem die Kondensatoren des Brushless Reglers langsam aufgeladen werden sollten, haben wir zusätzlich noch den "Kontronik Antiblitz Bausatz" an einen Lipo Akku bzw. an den Castle ICE2 HV 120 Brushless Regler gelötet. Da wir den Castle ICE2 HV 120 Brushless Regler direkt hinter der Taumelscheibenführung montiert haben, ist es notwendig, ein Kabel eines der beiden Gens Ace 22,2V / 5000mAh / 45C Lipo Akkus zu verlängern. Wir haben hierfür ein Kabel mit 6qmm Querschnitt verwendet.


4. Fazit zum Bau
Der Bau des Align T-Rex 700E DFC HV hat uns viel Spaß gemacht und war sehr kurzweilig - weil einfach alles sehr gut passte und in der Anleitung sehr gut beschrieben bzw. abgebildet war.

Und so sieht das Prachtstück fertig montiert aus:

Unser Align T-Rex 700E DFC HV


In der nachfolgenden Bildergalerie haben wir noch weitere Bilder unseres fertigen Align T-Rex 700E DFC HV eingestellt, unter anderem auch ein "Röntgenfoto", bei dem man unter die Haube blicken kann - und feststellt, dass es da gerade im vorderen Bereich noch viel Platz gibt, was jedoch auch nötig ist, um durch korrekte Positionierung der Hauptakkus den richtigen Schwerpunkt zu finden.

Align T-Rex 700E DFC HV Bildergalerie

Zur Galerie


Tuning unseres Align T-Rex 700E DFC HV

Obwohl die Super Combo praktisch keine Wünsche offen lässt, haben wir unserem Align T-Rex 700E DFC HV noch ein paar Extras gegönnt:

MTTEC Lipo-Wächter BS12 V2

RCWare Kabinenhaubenbefestigung T-Rex 700 silber

RCWare Carbon Heckbrückenunterstützung


Infos zum Setup unseres Align T-Rex 700E DFC HV sowie ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgen zu einem späteren Zeitpunkt hier an dieser Stelle.

Vor dem Erstflug nicht vergessen...

Überprüfung der Rotorblätter...

... und eventuelles Auswuchten

Bei unserem Align T-Rex 700E DFC HV war kein nachträgliches Auswuchten notwendig.

Umbau: Neue Heckrotorwelle & schwarze Zahnräder

Nachdem in diversen Foren zu lesen war, dass durch Vibrationen am Heck des Align T-Rex 700E DFC die Heckrotorwelle im Flug abreißen kann, haben wir uns entschieden, noch vor dem Erstflug die neue Heckrotorwelle und die neuen schwarzen Zahnräder sowie andere Heckrotorblätter von Edge zu verbauen. Folgende Teile wurden für den Heckumbau benötigt:

Vergleich: Alte vs. neue Heckrotorwellle

Oben: alt, unten: neu

Vergleich: Alte vs. neue Nabe

Oben: alt, unten: neu

Leider hat es Anfang 2013 etwas gedauert bis alle Teile lieferbar waren. Aufgrund von akutem Zeitmangel wurde der Umbau dann aber erst Anfang Juni 2013 in Angriff genommen... Der Umbau des Hecks stellte kein großes Problem dar, lediglich das Abziehen des Lagers vom hinteren Kegelrad des Starrantriebs war etwas mühsam. Der Umbau des vorderen Teils des Starrantriebs sollte jedoch nicht so problemlos verlaufen. Auch hier war das Abziehen des inneren Lagers nur mit sehr viel Anstrengung möglich. Das neue (schwarze) Kegelrad wurde etwas gefettet, damit es besser aufzupressen ist. Leider gelang es nicht, es bis zum Anschlag aufzupressen. Daher wurde es zusammen mit dem Kegelrad vorsichtig in einen Schraubstock eingespannt und versucht, es mit leichten Hammerschlägen (mit Holz zwischen Kegelrad und Hammer) aufzupressen. Leichte Schläge reichten aber nicht... Als wurde immer stärker draufgehauen... bis das Lager in der richtigen Position und das Lager kaputt war:-(. Nachdem wir ein neues Lager bestellt hatten, wurde vor dem Aufbringen des Lagers das Kegelrad in eine Plastiktüte gepackt und in der Gefriertruhe abgekühlt. So passte das Lager (Raumtemperatur) dann sehr gut auf das Kegelrad... Das neue schwarze Hauptzahnrad mit 110 Zähnen und ein 13er Motorritzel haben wir uns auch zugelegt, werden es aber zunächst einmal mit den Originalteilen versuchen...

Der T-Rex 700E DFC mit schwarzen Kegelrädern

...neuer Heckrotorwelle & EDGE-Blättern

Der T-Rex 700E DFC mit schwarzen Zahnrädern

Das Antriebsrad der HR-Welle ist das Original

Der Erstflug unseres Align T-Rex 700E DFC

Nachdem unser Align T-Rex 700E DFC eigentlich schon über 1 Jahr (!) flugbereit war, fand am 16.02.2014 endlich der Jungfernflug statt. Warum erst so spät? Zunächst warteten wir auf die schwarzen Zahnräder, dann war in der Arbeit viel los, zudem stand ein Umzug an, dann ein Auslandsaufenthalt,... Wie verlief der Jungfernflug? Obwohl der letzte Flug mit einem Heli schon Monate zurücklag, fühlte sich der Align T-Rex 700E DFC von Anfang sehr vertraut an. Schon im Standardsetup (Regler und Microbeast) war das Steuerverhalten sehr gut. Jetzt geht es daran, das Setup noch zu optimieren, wobei da wahrscheinlich gar nicht viel nötig sein wird...
Nach nun über 30 Flügen sind wir total begeistert vom Align T-Rex 700E DFC HV. Das knackige Ansprechverhalten der Servos und der kraftvolle Antrieb machen das Fliegen mit diesem Heli zu einem Genuss. Vibrationen am Heck, für die der T-Rex 700E DFC bekannt sein soll, haben wir bislang - zum Glück - noch keine feststellen können. Es hat sich daher auch noch keine Schraube gelöst. Und auch die DFC-Anlenkungen und Kugelköpfe sind noch einwandfrei. Wir werden diese Punkte aber auf jeden Fall weiterhin im Auge behalten...
Während des 28. Flugs war auf einmal ein komisches, surrendes Geräusch zu hören. Es hörte sich so an, als wäre der Heckrotor dafür verantwortlich. Nach dem Landen war der Übeltäter schnell gefunden... Die Metallhülse zum Schutze der Carbonheckanlenkung im Bereich der Führung hatte sich gelöst, wodurch der Carbonstab nicht mehr korrekt geführt war und dadurch vibrieren konnte.

Zur Position des Brushless Reglers hinten: Dadurch dass die Akkuposition auf der Schiene einfach variiert werden kann, hat diese Positionierung keinen negativen Einfluss auf den Schwerpunkt. Einen Nachteil hat diese Positionierung jedoch. Das Rein- und Rausschieben der Akkuschiene wird dadurch etwas "unpraktischer", da die Anschlusskabel und Balancerkabel mit durch das ganze Chassis gezogen werden müssen.

Zur RCWare Kabinenhaubenbefestigung: Die Befestigung mittels der 4 Rändelschrauben sieht super aus und hält wunderbar, ist aber teilweise etwas ein Gefummel. Vielleicht sollte man doch ein paar Euro mehr in Schnellverschlüsse investieren...


Align T-Rex 700 DFC Modelle & Ersatzteile

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