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ALIGN T-Rex 600 ESP

Sommer-Setup (Markus' Heli)

Winter-/Nacht-Setup

Hinweis zu den "Blade Connectors" (Ein/Aus-Kontaktstecker): Diese bestehen bei den Torsion Blades aus einem "Draht U" (siehe Bild, links), welche leider aus einem sehr weichen Draht gefertig sind. Daher verbiegen sich diese sehr leicht. Da es von Torsion Blades keine Blade Connectors zu kaufen gibt, kann man alternativ die Blade Connectors von Align verwenden (siehe Bild, rechts).


Erfahrungsbericht

Wie bereits im Abschnitt "Was kommt nach dem Koax-Heli?" beschrieben, haben wir (Werner & Markus) uns für einen Align T-Rex 600 ESP als ersten 6-Kanal-Helikopter entschieden. Er wurde von einem erfahreneren Piloten zusammengebaut, programmiert und eingeflogen. Dieser besitzt Rexe aller Größen, mit Ausnahme des T-Rex 250 und des T-Rex 700. Neben einem 600 ESP fliegt er auch einen 600 CF und zwar mit einem 4S2P Lipoakku. Damit sind Flugzeiten von über 15 min möglich. Im 600 CF mit dem 600er Motor funktioniert dieser auch sehr gut, wovon wir uns bei Flugvorführungen überzeugen konnten. Also entschieden wir uns für einen 4S2P (2x Kokam 14,8V, 4800 mAh), da wir damit lange Flugzeiten erreichen konnten. Dies sollte sich im Nachhinein als Fehlentscheidung entpuppen, da der 600 ESP mit einem neuen 650er-Motor ausgestattet ist, der eine komplett andere Charakteristik als der 600er hat (geringere Drehzahl, höheres Drehmoment). So hatten wir das Problem, dass beide Helis bei Schwebepitch aufgrund zu geringer Drehzahl des Hauptrotors "schwabbelten" bzw. nickten. Durch Anpassen der Gas- und Pitchkurven konnte dieses zwar fast beseitigt werden, jedoch war dies für uns beide nicht zufriedenstellend. Zudem war der Durchzug (logischerweise) nicht gerade berauschend. Zum Erlernen des Schwebens war es jedoch ok. Da wir uns beide jedoch viel schneller als gedacht weiterentwickelt haben (dank des harten Trainings am Simulator), entschieden wir uns nach ca. 20 Flügen, einen Kokam 6S1P 22,2V, 5000 mAh Lipoakku zu kaufen. Nachdem wir nun auch die Gas- und Pitchwerte auf den neuen Akku abgestimmt hatten, konnte es richtig losgehen... In der Zwischenzeit wurden auch die 3 zunächst verbauten Robbe/Futaba S3003 Taumelscheibenservos gegen 3 Robbe/Futaba S3152 ausgetauscht, da wir von einem erfahrenen Piloten nicht Gutes über die S3003 gehört hatten. Ursprünglich wurden uns diese empfohlen, weil sie günstig sind und zum Erlernen des Schwebens ausreichend sind. Die Helis waren nun also für Rund- & Kunstflug gerüstet. Schon nach wenigen Flügen mit den neuen Akkus trauten wir uns immer mehr zu. So gehören mittlerweile Achten, Turns, Loopings, Rollen & Flips, Tic Tocs, Rainbows und Rückenschweben zu unserem Repertoire. Markus' 600er ist zum Glück immer noch von einem Absturz verschont geblieben! Werners 600er wurde zwischenzeitlich mit einem Hughes 500-Rumpf versehen. Leider ist dieser abgestürzt, weil sich während eines Loopings das Gestänge des Heckservos gelöst hatte. Daher flog er einige Zeit wieder als Trainer. Mittlerweile wurde die Mechanik allerdings in einen Ecureuil-Rumpf eingebaut.

In der folgenden Tabelle sind unsere Fortschritte kurz aufgelistet (Daten von Markus, wir fliegen jedoch beide auf etwa gleichem Niveau):

Markus' T-Rex 600 ESP-Logbuch

16.03.2009, Flug 1   Erstflug: Aufgrund von relativ starkem Wind (WS 2-3) beschränkte sich das Fliegen auf einige Hüpfer von wenigen Sekunden. Das Wichtigste: Alles ist heil geblieben! Jedoch gab der Heli beim Auslaufen etwas ratternde Geräusche von sich, dieses hörten wir auch schon beim Vorführen durch den Erbauer, dachten aber, dass es sich dabei um ein normales Geräusch handelt. Was war los? An einem Zahnrad (H60121T) des Starrantriebs fehlten 2 Zähne! Dies ist dem Erbauer wohl beim Einstellen des Gyros passiert. Nachdem dieses ausgetauscht war, konnte es weitergehen.  
28.03.2009, Flug 2   Der erste längere Flug: Heckschweben mit Drehungen von 60-70°, dazu Flüge vor und zurück. 
28.03.2009, Flug 3  Die ersten schnellen Pirouetten. Flüge nach links und rechts. Pitchstöße.  
29.03.2009, Flug 5  Seitliches Schweben & Geradeausflüge. 2-3s "Nasenschweben". 
03.04.2009, Flug 9  360°-Kreis mit dem Heck zum Piloten. Fast-Absturz (Heli ist bei einer langsamen Pirouette abgekippt während die Nase zum Piloten zeigte!). Aufgrund des Simulatortrainings konnte er jedoch abgefangen werden... Zum Glück!  
09.04.2009, Flug 14  Der 1. Flug mit dem Lipoblitzer. 
12.04.2009, Flug 17  Halbkreise 
15.04.2009, Flug 19  Erster Flug nach Wechsel der Taumelscheibenservos (neu: Robbe/Futaba S3152) und Programmierung der sportlichen Gas- und Pitchkurven (siehe Anleitung der Firma Align).  
25.04.2009, Flug 22  Erstflug mit dem neuen 6S1P Lipoakku. Pitch Pumping.  
25.04.2009, Flug 23  Der erste Kreis um den Piloten herum. 
26.04.2009, Flug 24  Schnelle, seitliche Vorbeiflüge. 
03.05.2009, Flug 26  Die ersten 180°-Turns!  
09.05.2009, Flug 27  Der erste Looping! 
20.05.2009, Flug 31   Der erste Kreis vor dem Piloten. Nasenschweben. 
24.05.2009, Flug 33  Programmierung der Idle up Gas- & Pitchkurven (3D Setup). "Purzelbaum" auf der Stelle (nach vorne), leider etwas unsauber...  
25.05.2009, Flug 34  Die ersten Achten mit viel Seitenneigung. 
27.05.2009, Flug 35  Die erste Rolle! Noch nicht perfekt, aber besser als am Simulator! 
02.06.2009, Flug 38  540°-Turns, Loopings mit großem Durchmesser. 
04.06.2009, Flug 39  Flips (vor & zurück). 
02.07.2009, Flug 43   Nach 3 Wochen Flugpause endlich mal wieder ein Flug... Und zwar mit Onboard-Kamera (siehe Videos).  
17.04.2010, Flug 49   1. Flug mit der neuen Futaba T8 FG sowie dem YGE 100 V4-Regler. Flips, Nasenrückenschweben, Tic Tocs. 
14.05.2010, Flug 54   1. Flug nach Einbau des 15T-Ritzels & der Radix Blades 600mm SB.  
11.07.2010, Flug 61  Neue Figur: Rückenpirouette 
25.11.2010, Flug 62  1. Nachtflug: Nachtflug-Hauptrotorblätter von TORSION BLADES und insgesamt 6m Leuchtschnur von ALIGN.  
13.02.2011, Flug 64  Nachtflug: Jetzt auch mit Nachtflug-Heckrotorblättern von TORSION BLADES und insgesamt 9m Leuchtschnur von ALIGN. 

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