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Walkera HM 5#10 - Erfahrungsbericht

Spezifikation

Erfahrungsbericht

Der ehelis.de HM 5#10 von Walkera wurde in einem Modellfachgeschäft (Modellbaucenter Buchmaier in Ravensburg) erworben. Daheim angekommen wurde er ausgepackt, der Akku wurde komplett aufgeladen und anschließend im Wohnzimmer gestartet (für den 2,4 GHz-Sender werden 8 AA Batterien benötigt, die im Set nicht enthalten sind [Tipp: Relativ gute und günstige AA Batterien gibt es bei Lidl]). Nach Einschalten des Senders muss der Heli innerhalb von ca. 3 Sekunden eingeschaltet werden. Während der Verbindungsphase darf der Heli nicht bewegt werden, da der Gyro (Kreisel) während dieser Zeit initialisiert wird. Solange die Verbindung hergestellt wird, blinkt der Sender. Leuchtet die Anzeige dauerhaft auf, wurde die Verbindung korrekt hergestellt. Nun konnte es also losgehen. Nach vorsichtigem aber zügigem Nachvornedrücken des Gashebels hob der Heli ohne sich zu drehen ab. Er konnte ohne Probleme in einer Höhe von ca. 1,50m sehr stabil gehalten werden. Der Heli flog also wirklich perfekt aus der Schachtel heraus! Ein mechanisches Trimmen war nicht nötig, eine minimale Trimmung an der Fernsteuerung (Gieren) reichte aus. Der HM 5#10 wurde also von Walkera ab Werk perfekt eingestellt. Einem Rundflug stand also nichts mehr im Wege. Auch diesen absolvierte der HM 5#10 bravourös! Alles schien also perfekt. Doch nach ca. 2min Flugzeit verlor der Heli plötzlich an Leistung und musste gelandet werden. Was war also los? Laut Hersteller, soll er ja 7-9min mit einer Akkuladung fliegen... Lag's am LiPo-Akku? Um dies zu testen, wurde ein 2. Versuch mit dem zusätzlich gekauften Ersatzakku unternommen. Leider trat dasselbe Problem wieder auf. Um die Akkus als Fehlerquelle auszuschließen, wurden diese mit dem dem Set beiliegenden Ladegerät aufgeladen und an einem 2. HM 5#10 eines Freundes getestet. Beide erzielten eine Flugdauer von 8-9min. An den Akkus konnte es also nicht liegen, denn auch die Akkus des Freundes, konnten den mini-rc-helis.de HM 5#10 nicht länger als ca. 2 min in der Luft halten. Zusätzlich fiel auf dass, der Heli des Freundes viel mehr Leistung hatte. Also wurde vermutet, dass das Problem an den Zahnradabständen liegt. Nachdem diese mehrmals verändert/optimiert wurden, alle beweglichen Teile auf Leichtgängigkeit geprüft wurden und trotzdem keine Besserung auftrat, wurde der Heli zum Händler zurückgebracht, wo er nach Schilderung des Problems anstandslos gegen einen neuen ausgetauscht wurde. Gespannt wurde dieser ausgepackt und für den Start vorbereitet. Wie auch der erste, flog dieser perfekt direkt aus der Schachtel heraus. Die Flugdauer: ca. 8 min. Dieser war also ok. Schon nach wenigen Flügen gewöhnt man sich an das gutmütige Flugverhalten, ideal für Anfänger! Gefährliche Situation wurden nur durch Übermut verursacht, dabei ist er dann auch ein paar mal unsanft gelandet, ohne jedoch Schaden zu nehmen. Lediglich die Haube, die für den Akkuwechsel abgenommen werden muss, riss bereits nach dem 2. Akkuwechsel genau an der Stelle ein, an welcher die 2 Hälften zusammengeklebt sind. Dies stellt jedoch kein Problem dar und ist auch praktisch nicht zu sehen. Am nächsten Tag sollte der erste Outdoorflug erfolgen... Also wurde der Heli im Garten gestartet, wo er auch zügig auf ca. 3m anstieg. Blöderweise wurde er dann von einer (schwachen) Windböe erfasst... Eine Notlandung gelang nur teilweise, der Heli wurde dabei gegen einen Pfahl geschleudert, wodurch die Haube auf einer Seite einriss - Mist! Mit Tesafilm konnte diese jedoch wieder schnell geflickt und auch verstärkt werden. Trotzdem wurde noch am selben Tag im Internet eine Ersatzhaube bestellt... Der "Wind" schien also für den HM 5#10 zu stark zu sein. Deshalb wurde die nächsten Flüge wieder "indoor" durchgeführt. Allerdings hatte sich nach dem Crash das Flugverhalten rapide verschlechtert und der Heli vibrierte wie verrückt. Was war los? Beim Crash hatte sich die Paddelstange verbogen. Nachdem diese wieder gerichtet war, flog der Heli wieder perfekt. Innerhalb von bislang ca. 200 Flügen crashte der Heli noch ein paar mal, wiederum aus Übermut. Dabei ging 1x das Landegestell zu Bruch, 2x das obere Zahnrad und ein Rotorblatt, das sich im Heizkörper verfangen hatte... Generell kann festgestellt werden, dass der HM 5#10 sehr robust ist und auch größere Abstürze gut verkraftet. Da die Rotorblätter bei "Feindkontakt" nach hinten klappen können, halten diese erstaunlich lange. Nachdem der Heli nach je ca. 100 Flügen (50 je Akku) das Heck nicht mehr geradehalten konnte und die Motoren "zuckten" und komische Geräusche von sich gaben, wurden diese durch neue ersetzt. Dadurch konnte jedoch nicht die gewohnte Leistung erreicht werden. Das Problem musste also auch an den LiPos liegen, die auch schon deutlich an Leistung nachgelassen hatten. Mit neuen Lipos hatte der Heli auf einmal wieder mehr Power und flog wieder perfekt. Nach ca. 50 bis 60 Flügen sind die LiPos also nicht mehr zu gebrauchen (Hinweis: Sie wurden nie tiefentladen). Beim Einbau von neuen Motoren muss darauf geachtet werden, dass sie korrekt an der 4in1 angeschlossen werden, da diese falsch beschriftet ist! Der untere Motor muss bei "UP MOT" und der obere bei "LOW MOT" eingesteckt werden, ansonsten dreht sich der Heli wie wild im Kreis!

Fazit: Der HM 5#10 ist für seine Preisklasse mit seinen Aluteilen sehr gut verarbeitet und bereits ab Werk perfekt eingestellt/eingeflogen. Aufgrund seiner hohen Schwebeflugstabilität eignet er sich hervorragend für Einsteiger. Für Fortgeschrittene ist er das perfekte Trainingsmodell für regnerische & windige Tage. Zudem macht er mit seinen serienmäßig verbauten Alutuningteilen auch optisch was her.


Der HM 5#10 ohne Haube.

Stärken

Schwächen

Öfters benötigte Ersatzteile

FAQs

Tuning

Der HM 5#10 wird bereits serienmäßig mit Aluteilen ausgeliefert. Ob es Tuningmotoren gibt, ist uns bislang nicht bekannt.
Es wurden von mini-rc-helis.de Tests mit Tuningrotorblättern der Firma Xtreme-Production durchgeführt. Diese sind minimal größer als die normalen Blätter, verwindungssteifer und haben ein stärkeres Profil. Daher erzeugen sie mehr Auftrieb. Obwohl die Xtreme-Blades beim Esky Lama hervorragend funktionieren (sollen), sind sie für den HM 5#10 leider nicht geeignet. Das Flugverhalten wird durch die Tuningblätter verschlechtert, wahrscheinlich weil sie nicht so flexibel sind (der HM 5#10 ist möglicherweise einfach zu leicht für die XTreme-Blades).
Anders verhalten sich die Tuningblades Phase II Acro, welche ebenfalls am HM 5#10 getestet wurden. Der HM 5#10 lässt sich mit den schwarzen Blades, die mit Kohlefaser verstärkt sind, sehr gut steuern; er reagiert im Vergleich zu den etwas kleineren Walkera-Standard-Blades schneller in Bezug auf Nick und Roll und wird somit etwas wendiger bzw. direkter. Die Phase II Acro Blades haben an der Blattwurzel mehr Schränkung und sind an den Blattspitzen sichelförmig geformt, was zu einem gewollten Strömungsabriss an den Blattspitzen führt. Dies soll dazu führen, dass der Auftrieb über das gesamte Blatt besser verteilt wird.

Hinweis

Der Walkera HM 5#10 ist baugleich mit dem Robbe Blue Arrow Coaxial RTF und dem Multiplex Easycopter XS 2,4 GHz.

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