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Silverlit Space Phoenix 84519 - Erfahrungsbericht

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Technische Daten (laut Hersteller)

Erfahrungsbericht

Beim Silverlit IR Space Phoenix (84519) aus der "Space Avengers 2112"-Linie handelt es sich wahrscheinlich um DIE Neuheit unter den ferngesteuerten 3-Kanal-Helis für's Jahr 2011. Allein schon durch sein "spaciges Design" im Stile eines Raumschiffs bzw. eines Raumgleiters fällt der Space Phoenix auf. Die Firma Air Hogs bietet mit dem "Twin Vortex" übrigens ein baugleiches Modell an. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Koaxialhelis verfügt der Silverlit Space Phoenix über 2 seitlich neben dem Rumpf in Gondeln angebrachten Hauptrotoren (geschützt mit Elapor/Styroporringen) und einen kleinen horizontalen Rotor am Heck, welcher wie bei den 3-Kanal-Koaxialhelis für den Vorwärtsflug benötigt wird. Anders als die meisten Helis besteht der Space Phoenix auch nicht aus Aluminium/Kunststoff, sondern größtenteils aus einer Art Elapor/Styropor. Wer jetzt denkt, dass das Modell aufgrund einer "rauhen Oberfläche" des Elapors/Styropors billig aussieht (im Internet sieht man ja meist nur die computeranimierten Bilder), hat sich getäuscht. Das Modell ist ersklassig verarbeitet und lackiert/beklebt. Das Gieren (links/rechts) erfolgt nicht durch Kippen der Hauptrotoren, sondern durch 2 Klappen, die seitlich neben dem Rumpf angebracht sind und von einem "magnetischen Aktuator" gesteuert werden. Durch Veränderung des Magnetfelds innerhalb einer elektrischen Spule wird hierbei die Ausrichtung der an der Steuerstange befestigten Magneten verändert, dadurch bewegen sich dann die Steuerklappen. So, das mal vorab...
Der Silverlit Space Phoenix (84519) ist in einer riesigen Schachtel mit Sichtfenster verpackt, welche neben dem Modell den Infrarotsender, 2 Ersatzheckrotoren, ein Werkzeug zum Wechseln des Heckrotors und ein Bogen mit kleinen Aufklebern enthält. Meiner Meinung nach hätte die Verpackung aber auch etwas kompakter ausfallen können... Die für den Sender benötigten 6 1,5V AA-Batterien sind, wie üblich, im Set nicht enthalten. Wie bereits vorab geschrieben ist der Space Phoenix sehr gut verarbeitet und wirkt trotz des verwendeten Elapors/Styropors sehr hochwertig. Auch der beigefügte Sender ist sehr gut verarbeitet.
Mit einer Länge von stolzen 25 cm und einer Breite von 31 cm ist der Space Phoenix im Gegensatz zu seinen Koaxheli-Kollegen schon ein ganz schöner Brummer. Allerdings mit nur 46 g Masse trotzdem ein Leichtgewicht! Das futuristiche Design ist natürlich Geschmackssache, passt aber unserer Meinung nach sehr gut zum technischen Gesamtkonzept des Vehikels, welches dem des "Aerospatiale SA-2 Samson" aus dem Film Avatar ähnelt. Schließlich gibt es ja bislang kein kommerziell genutztes manntragendes Vorbild für das Fluggerät (bei der V-22 Osprey handelt es sich ja um ein Kipprotorflugzeug). Die Hauptrotoren sind silverlittypisch aufgebaut, die Rotorblätter bestehen aus einem durchsichtigen und extrem biegbaren Kunststoff. Die Stabilisierungsstangen sind eher Stabilisierungspropeller mit auf der Außenseite angebrachten Gewichten und sorgen somit auch noch für zusätzlichen Auftrieb. Dadurch dass die beiden Hauptrotoren durch die Elapor/Styropor-Ringe ummantelt sind, sind diese auch sehr gut vor Beschädigungen geschützt und sollten daher auch nicht kaputt gehen. Daher sollten auch unter normalen Umständen keine Ersatzrotorblätter benötigt werden. In der Kabinenhaube ist eine rot-grün-blau blinkende LED integriert.
Das Laden erfolgt über den Sender und beträgt ca. 30 min. Während des Ladevorgangs leuchtet am Sender eine grüne LED, welche nach Beendigung des Ladens erlischt. Ein zusätzliches USB-Ladekabel wäre hier noch wünschenswert, da durch dessen Verwendung die Nutzungszeit der Senderbatterien enorm verlängert werden könnte. Silverlit verwendet, wie viele andere Hersteller auch, das uns vom Revell Fire Strike Pro bekannte System. Allerdings wurde auf der offenen Seite der Buchse am Modell eine zusätzliche Kunsstoffführung angebracht. Dadurch ist der Stecker besser fixiert und wackelt nicht so stark. Außerdem ist das Kabel, genau wie die Kunststofführung, mit einem Dreieck gekennzeichnet, damit man gleich weiß, wie rum der Stecker einzustecken ist.
Der Sender liegt übrigens (trotz seiner vielen Kanten) sehr gut in der Hand und verfügt neben den Schaltern "Ein/Aus", "A/B/C" (Kanalauswahl), dem Ladekabel, den 2 Steuerknüppeln über einen Trimmknopf (für "Roll", Drift nach links/rechts) links über dem rechten Steuerknüppel über einen Wippenschalter unter dem rechten Steuerknüppel, welcher zur Trimmung der Funktion "Gieren" (also links/rechts) dient. Die Bewegung des rechten Steuerknüppels ist übrigens mechanisch eingeschränkt, ähnlich der Schaltkulisse eines Autos, sodass nur nach vorne, nach links oder nach rechts gesteuert werden kann. Gleichzeitig nach vorne und nach links/rechts geht nicht. Dies ist allerdings sehr leicht zu ändern (siehe nützliche Modifikationen am Sender). Auffallend beim Gasknüppel ist, dass er sehr schwergängig ist und nach Loslassen wieder durch eine Feder auf die Stellung "Gas aus" gezogen wird. Dies wird bestimmt einige stören, was allerdings leicht zu ändern ist (siehe nützliche Modifikationen am Sender). Vielleicht hat dies mit der Alterfreigabe "ab 10+" zu tun?Wir könnten uns vorstellen, dass es da unter Umständen die Vorschrift gibt, dass nach Loslassen des Senders das Modell ausgehen muss...
Nun aber zum Wichtigsten, dem Flugverhalten. Beim Jungfernflug wurde der Silverlit Space Phoenix versucht vom Boden aus zu starten. Das war aber zunächst nicht von Erfolg gekrönt, weil zu wenig Gas gegeben wurde und das Model stark nach links abdriftete. Der zweite Versuch aus der Hand klappte viel besser. Daher unser Tipp, insbesondere bei kleinen Räumen: Bei den ersten Flugversuchen besser aus der Hand starten! Allerdings waren eine Drift ("Roll") und eine Drehung ("Gier") nach links vorhanden. Über den Trimmknopf links über dem rechten Steuerknüppel, über welche das Verhältnis der beiden Drehzahlen der Hauptrotoren verändert werden kann, und den Wippenschalter, welcher die Position der Steuerklappen beeinflusst, konnte der Space Phoenix innerhalb weniger Sekunden perfekt getrimmt werden. Das "Raumschiff" flog von da an perfekt. Rückwärtsfliegen ist übrigens nicht möglich, dies liegt wahrscheinlich daran, dass die beiden Hauptrotoren ganz leicht nach vorne gekippt sind und das Rückwärtsfliegen daher auch seitens der Elektronik nicht untertützt wird. So schwebt der Space Phoenix immer leicht nach vorne, das Schweben auf der Stelle ist daher nicht möglich. Die Steuerung des Space Phoenix erinnert im Vergleich zu einem Heli tatsächlich ein bisschen an die eines Schiffs, weil das Flugobjekt insgesamt ein bisschen träger ist, obwohl das Ansprechverhalten auf "Gier" (links/rechts) sowie "Nick" (vorwärts) sehr direkt ist. Beim Steuern nach links/rechts ist zu beachten, dass aufgrund der Ablenkung der für Auftrieb sorgenden Abluft der beiden Hauptrotoren, das Modell etwas absinken kann, was mit leichtem Gas geben aber spielend auszugleichen ist. Beim Gas geben ist der Space Phoenix insgesamt nicht so spritzig wie ein Heli. Die Trimmung für die Funktion "Roll" verändert sich auch nach dem Ausschalten nicht. Ist diese einmal getrimmt, sollte das passen. Die Funktion "Gier" muss beim getesteten Exemplar bei jedem Flug 1-mal zu Beginn neu getrimmt werden, da der Space Phoenix sonst immer nach links dreht. Hierzu sind ca. 4 "Klicks" nach rechts notwendig. Während des Flugs hält er aber das Heck erfreulicherweise gerade. Auch ist beim getesteten Exemplar festzustellen, dass der Radius der Linkskurven etwas kleiner geflogen werden kann als bei den Rechzskurven, allerdings ist der Unterschied wirklich sehr gering.
Aufgrund der beiden Hauptrotoren wirbelt der Space Phoenix die Luft in einem Raum ganz schön durcheinander, was gerade bei kleinen Räumen dazu führen kann, dass er durch die selbst erzeugten Turbulenzen etwas zu schaukeln beginnt. Beim Fliegen am Rande eines Tisches bzw. eine Sofas (der Rotor direkt über dem Objekt erzeugt durch den "Bodeneffekt" mehr Auftrieb als der andere) kann es auch etwas wackelig werden. Allerdings hält sich das in Grenzen, wie auf unserem Video zu sehen ist, bei welchem wir absichtlich sehr dicht über/zwischen den Möbeln geflogen sind. Generell ist der Silverlit Space Phoenix eher ein gemütlicher Cruiser, der vor allem durch sein großartiges Flugbild überzeugt. Er ist also neben denjenigen, die sich für die Technik dieses Fluggeräts begeistern, eher etwas für Science-Fiction-Begeisterte bzw. Scale-Liebhaber, denn für wilde Kapriolen innerhalb der eigenen 4 Wände ist der Space Phoenix nicht der richtige. Der benötigte Raum zum Fliegen sollte mindestens so bei ca. 4m x 3m x 2m (B x T x H) liegen. Wie sich der Space Phoenix im Freien schlägt, konnten wir bislang noch nicht testen. Die Flugzeit liegt zwischen 5 und 6 Minuten und damit im gewohnten Bereich.
Natürlich bleiben beim Erkunden der unendlichen Weiten des Wohnzimmers auch Crashs nicht aus... Aufgrund der verwendeten Materialien und der durchdachten Konstruktion übersteht der Space Phoenix dies jedoch ohne Schäden. Beim nahen Vorbeiflug an Vorhängen sind die Verkleidungen der Hauptrotoren übrigens sehr praktisch, da so die Rotoren geschützt sind und man sich (zumeist) wieder befreien kann...
Fazit: Der Silverlit Space Phoenix (84519) hält absolut was er verspricht! Das Design im "spacigen Weltraumlook" ist sehr gelungen und wird neben Technikbegeisterten auch Scale-Liebhaber und Science-Fiction-Fans erfreuen. Das Flugverhalten ist als sehr stabil aber dennoch wendig zu beschreiben. Mit ihm macht es Spaß, durch die eigenen 4 Wände zu cruisen. Das Flugbild ist einfach großartig. Damit ist er absolut einsteigertauglich und kann daher unserer Meinung nach auch schon von "fitten" Kindern im Schulalter geflogen werden. Der Silverlit Space Phoenix ist daher sicherlich ein großartiges Weihnachts-/Geburtstagsgeschenk, über welches sich kleine UND große Kinder freuen! Mit den in der Zwischenzeit erhältlichen Quadrocoptern kann er natürlich in puncto Flugverhalten und Preis-Leistungsverhältnis nicht mithalten.

Stärken

Schwächen

Wo gibt's den Silverlit Space Phoenix (84519)?

Nützliche Modifaktionen am Sender

Wie bereits zuvor erwähnt, ist die Beweglichkeit und somit die Funktion des rechten Steuerknüppels mechanisch eingeschränkt. Die mechanische "Sperre" ist aber innerhalb eines Handgriffs z.B. mit dem Schraubendreher/ Flaschenöffner eines Taschenmessers zu entfernen (siehe Bild). Zuvor kann noch die Daumenauflage einfach abgezogen werden. Dadurch ist der Knüppel frei in alle Richtungen bewegbar, auch nach hinten. Rückwärtsfliegen kann man dadurch aber trotzdem nicht, da diese Funktion vom Modell nicht unterstützt wird.

Wer sich daran stört, dass der Gasknüppel relativ schwergängig ist und nach Loslassen durch eine Feder immer wieder automatisch auf "Gas aus" gezogen wird, kann dies ebenfalls mit wenigen Handgriffen ändern. Dazu sind die 4 Schrauben auf der Rückseite des Senders zu entfernen (zuvor können ebenfalls die Daumenauflagen auf den Knüppeln entfernt werden). Nach Entfernen der Schrauben lässt sich der Sender öffnen und unter Umständen fallen 2 schwarze Blättchen (siehe türkisfarbene Markierung im Bild) mit einer Öffnung in der Mitte heraus. Hierbei handelt es sich um die Abdeckungen der Schalter "Kanalwahl" und "Ein/Aus". Mittels Aufdrehen der Schraube an der Feder des Gasknüppels kann diese einfach entfernt werden (siehe grüne Markierung im Bild). Danach wieder alles zusammensetzen und weiter geht's.
Hinweis: Bitte daran denken, dass durch Öffnung/Veränderung des Senders unter Umständen der Garantieanspruch erlischt. Allerdings kann die Feder auch jederzeit wieder eingebaut werden...


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