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HAAC Helicox 6011 - Erfahrungsbericht

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Technische Daten (laut Hersteller)

Erfahrungsbericht

Der Helicox 6011 wurde über Amazon bei HAAC bestellt und wurde nach ein paar Tagen geliefert. Er ist baugleich mit dem Amewi Firestorm GOLD Edition. Verpackt ist der kleine in einer hochwertig anmutenden Box mit leicht mattierter Oberfläche und Sichtfenster, welche neben dem Heli und dem Infrarotsender 3 Ersatzheckrotoren sowie eine deutsche Bedienungsanleitung enthält. Ersatzrotorblätter für den Hauptrotor liegen nicht bei. Die für den Sender benötigten 6 1,5V AA-Batterien sind, wie üblich, im Set nicht enthalten. Es wurde ein Modell mit dem Kanal "B" geliefert. Enttäuschenderweise lag der Heli lose in der Schachtel und war nicht, wie vorgesehen, fixiert. Erster Gedanke: Wurde der schon mal geflogen und ist gar nicht neu? Schäden waren allerdings keine zu erkennen.
Beim Auspacken fiel die für diese Preisklasse (ca. 25€) gute Verarbeitungs-qualität des Helikopters, aber auch des Infrarotsenders auf. Von den eingesetzten Materialien wirkt der Helicox 6011 im Vergleich zum fun2get IX VIII O VIII aber um einiges billiger. So besteht auch nur ein kleiner Teil des Chassis aus Aluminium, der Rest aus schwarzem Kunststoff. Heckrohr und Landekufen sind ebenfalls aus Metall. Aufgrund des höheren Kunststoffanteils ist der Helicox 6011 mit 39,6g etwas leichter als der IX VIII O VIII. Ähnlich wie der fun2get IV XIII O VIII lässt sich der Helicox 6011 bei Windstille auch im Freien fliegen (siehe Video). Positiv ist das Material der weißen Hauptrotorblätter zu erwähnen. Dies ist sehr stabil und nicht anfällig gegenüber Einkerbungen. Der Ein/Aus-Schalter sowie die Ladebuchse befinden sich auf der Unterseite des Helis. Dies ist beim VI VIII O VIII definitiv um einiges besser gelöst. Gerade das Einstecken das Ladekabels ist ein bisschen ein Gefummel, weil der Stecker relativ locker und wackelig in der Buchse sitzt. Das Laden kann nur über den Sender erfolgen, ein USB-Kabel zum Schonen der Senderakkus wäre wünschenswert.
Das Design der Haube ist ansprechend, allerdings wirken die beiden "Leitwerke" aus lackiertem Kunststoff etwas billig. Die beiden Gewichte der Stabilisierungsstange sind nicht wie beim IX VIII O VIII mit Madenschrauben gesichert sondern nur verklebt.
Der Sender entspricht vom Design her dem des IX VIII OVII und verfügt neben den Schaltern "Ein/Aus", "A/B/C" (Kanalauswahl), dem Ladekabel, den 2 Steuerknüppeln über ein Trimmrad auf der rechten Seite, welches zur Trimmung der Funktion "Gieren" (also links/rechts) dient, noch um einen zusätzlichen "Turboknopf" auf der rechten Seite oberhalb der Trimmung.
Die beiden Steuerknüppel sind so geformt, dass diese am besten mit dem Daumen gesteuert werden können, was bei diesem Heli auch sehr gut funktioniert. (Hinweis: Bei 6-Kanal-Helis, welche komplexer zu steuern sind und mehr Feingefühl verlangen, ist es aber unter Umständen besser, die Knüppel jeweils zwischen die Daumen und Zeigefinger zu nehmen.) Bei der Auswahl des Kanals ist zu achten, dass der Kanal eingestellt wird, dessen Buchstabe unten auf der Haube des Helis angebracht ist.
Nun aber nun zum Wichtigsten, dem Flugverhalten. Beim ersten Start des Helicox 6011 war ich (Markus) sehr enttäuscht, schließlich hatte ich ein perfektes Flugverhalten erwartet, da ja schon sein Vorgänger, der Helicox 6010, laut diverser Berichte im Netz super fliegen sollte. Mein Exemplar eierte aber wie wild durch das Zimmer und war fast nicht steuerbar. Das Heck stand nach dem Trimmen sehr stabil, allerdings war der "Toilet-bowl effect" sehr ausgeprägt. Was war da los? Irgendwo musste es also im Rotorsystem eine Unwucht geben. Beim Betrachten der laufenden Rotoren fiel schnell auf, dass der Spurlauf der unteren Rotorebene überhaupt nicht passte. Dies wurde durch ein nicht fest genug angezogenes Rotorblatt verursacht. Dieses klappte während der Rotation etwas nach oben und erzeugte somit mehr Auftrieb, was zum Eiern führte. Kleine Ursache, große Wirkung. Dies sollte aber bei einem Einsteigermodell nicht passieren, da es sich bei den Käufern normalerweise um Anfänger handelt, von denen man nicht erwarten darf, dass sie sich in der komplexen Technik/Aerodynamik eines Modellhelis genügend auskennen, um dieses Problem alleine zu lösen. Nachdem alle Blätter gleich fest angezogen wurden, konnte ein zweiter Testflug absolviert werden. Und siehe da, der Heli flog wirklich absolut perfekt, nur das Ansprechverhalten des Hecks (links/rechts) könnte etwas weniger abrupt und direkter sein. Die Flugdauer betrug gestoppte 8 Minuten. Gerade für Einsteiger ist das Flugverhalten sehr gut, weil der Heli ohne Drücken der "Turbotaste" relativ langsam fliegt, was für Flüge im Wohnzimmer natürlich perfekt ist. Durch Drücken der "Turbotaste" hebt sich im Vorwärtsflug sichtbar das Heck und der Heli beschleunigt - klasse! Das macht richtig Spaß! Auch das Rückwärtsfliegen klappt im normalen sowie im Turbo-Modus perfekt. Das Heck bleibt während des gesamten Flugs stabil und muss nicht nachgetrimmt werden. Der Schwerpunkt ist (zumindest beim getesteten Modell) so gewählt, dass der Heli ohne Nick-Steuerbefehl ganz langsam nach vorne fliegt. Ebenso wie der fun2get IX VIII O VIII kann mit dem Helicox 6011 richtig durchs Wohnzimmer gedüst werden, allerdings ist der IX VIII O VIII schneller/agiler und somit anspruchsvoller in der Steuerung bzw. verlangt ein schnelleres Reaktionsvermögen des Piloten. Obwohl der Helicox 6011 sehr stabil in der Luft liegt, ist die Tendenz zum störenden Pendeln/Kreiseln (verursacht durch die Gewichte der Stabilisierungsstange) sehr gering und somit sehr positiv.
Als zusätzliches Schmankerl verfügt der Helicox 6011 über eine blau-rot-grün blinkende LED, welcher unter der Haube angebracht ist.
Zum Crashverhalten kann bislang nichts gesagt werden, da der Helicox 6011 nur einmal beim Videodreh in die Kamera geflogen ist... Dies hat er erwartungsgemäß ohne Schaden überlebt. Allerdings kam nach dem 5. Flug die Ernüchterung. Die Flugdauer betrug gerade mal noch 90 Sekunden! Was ist da los? Wurde er nicht richtig geladen? Probleme mit dem Stecker? Schließlich wurden den Akkus nach dem Laden/Fliegen immer eine Schonzeit von 10 bis 15 Minuten gewährt. Und die Senderakkus sind auch ok. Daher wurde das Prozedere mehrmals wiederholt, leider immer mit demselben Ergebnis. Der Lipoakku scheint wohl nicht der langlebigste zu sein, zumindest beim getesteten Exemplar! Das ist natürlich sehr ärgerlich! Auf der anderen Seite kann so gleich auch mal noch der Service des Onlinehändlers HAAC getestet werden;-) Siehe Nachtrag weiter unten auf dieser Seite.
Fazit: Der Helicox 6011 fliegt, wenn er richtig montiert ist, sehr gut und ist für das Fliegen im Wohnzimmer bestens geeignet, weil er sowohl langsam als auch schnell geflogen werden kann. Allerdings wurde das getestete Modell nicht korrekt montiert ausgeliefert, was enorme Auswirkungen auf das Flugverhalten hatte. Und dass die Flugzeit nach 5 Flügen nur noch ca. 90 Sekunden beträgt, kann's auch nicht sein (siehe Nachtrag)! Daher ist der Helicox 6011 (zumindest das getestete Exemplar) insgesamt gesehen leider eine Enttäuschung! Schade, denn von der Konstruktion und dem Flugverhalten her ist der Helicox 6011 eigentlich ein sehr guter Heli. Nachdem der Heli eingeschickt und repariert wurde, flog er einwandfrei!

Baugleiche Helis der Amewi Firestorm Serie

Stärken

Generelle Schwächen

Schwächen des getesteten Exemplars

Wo gibt's den HAAC Helicox 6011?

Nachtrag 1 - Akkutausch

Nachdem via Kontakformular bei HAAC das Problem mit dem Akku geschildert wurde, kam bereits einen Tag später die Antwort, dass man einen Ersatzakku schicken würde. Dieser wurde dann sogar noch am selben Tag losgeschickt. Ein erstklassiger Service! Erwartungsgemäß kam der Akku ohne Stecker, also war löten angesagt. Für den Modellbauer ist das natürlich kein Problem, für den "normalen" Spielzeughelikäufer aber meistens schon. Daher sollte man wahrscheinlich in diesem Fall besser den Heli umtauschen.
Der Akkutausch ist kein Problem - einfach an den pink markierten Stellen die Akkukabel entfernen und die neuen wieder anlöten. Vorher noch den Akku zur Befestigung mit Montageband versehen, damit er nicht verrutschen kann. Die Wiederbefestigung der Haube ist allerdings etwas ein "Gefummel".
Leider brachte das Austauschen des Akkus keine Besserung! Die Flugdauer liegt weiterhin bei ca. 90 Sekunden... Woran liegt's? An den Motoren? Das Zahnflankenspiel kann es eigentlich nicht sein, das passt. Und schließlich hat ja für die ersten 5 Flüge alles gepasst... Vielleicht ist der Ersatzakku auch nicht in Ordnung??? Oder es gibt ein Problem beim Ladevorgang? Auf jeden Fall wurde der Heli erstmal eingeschickt...

Nachtrag 2 - Reparatur

Nachdem der Heli, wie mit dem Kundenservice von HAAC vereinbart, eingeschickt wurde, war zunächst 3 Wochen nichts zu hören. Nachdem aber von uns nachgefragt wurde, war der Heli 3 Tage später bei uns. Nun fliegt er einwandfrei!

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