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fun2get YD-618 Formula - Erfahrungsbericht

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Technische Daten (laut Hersteller)

Erfahrungsbericht

Nachdem der IX VIII O VIII (9808) von fun2get bei unserem Test sehr gut abgeschnitten hat, musste natürlich auch noch das viel kleinere Modell, der YD-618 Formula von fun2get, getestet werden. Der Mikrohelikopter ist in einer stabilen Box mit Hartplastiksichtfenster verpackt, welche neben dem Heli und dem Infrarotsender ein USB-Ladekabel, einen Mini-Schraubendreher, einen Ersatz-Stabilisatorstangen-Verbinder, einen Ersatzheckrotor, ein Ersatzlandegestell sowie eine deutsche Bedienungsanleitung enthält. Beim Auspacken ist darauf zu achten, dass man das Landegestell nicht beschädigt, da dieses zum Entfernen aus der Box leicht auseinander gebogen werden muss. Ersatzrotorblätter für den Hauptrotor liegen nicht bei. Die für den Sender benötigten 4 1,5V AAA-Batterien sind, wie üblich, im Set nicht enthalten. Schon beim Auspacken fiel die für diese Preisklasse (ca. 25€) und der geringen Abmessungen des Modells sehr gute Verarbeitungsqualität auf. Der Minisender aus silber/schwarz-lackiertem Plastik wirkt nicht ganz so hochwertig wie beim IX VIII O VIII.
Im Gegensatz zum Amewi Firestorm, welcher vor allem aus Kunststoff besteht, hat man beim YD-618 Formula auf eine Aluminium/Kunststoff-Mischbauweise gesetzt. Das Chassis und das Heckrohr sind aus stabilem Aluminium hergestellt, welche mit den Kunststoffteilen (z.B. Bodenplatte, Heckrohr- & Landegestellaufnahme) verschraubt sind. Trotz des Einsatzes von Aluminium handelt es sich beim YD-618 Formula mit 17 g um ein Leichtgewicht unter den Mini-RC-Helis. Allerdings ist der YD-618 Formula ja auch ein absoluter Winzling (wie auf dem Bild im Vergleich zu der 1€-Münze zu sehen ist)! Trotz seiner geringen Masse ist der Kleine nicht anfällig gegenüber den in einem Zimmer vorherrschenden Luftströmungen. So macht ihm z.B. auch das Durchfliegen von Türrahmen nichts aus. Durch die geringe Größe des YD-618 Formula wird das Wohnzimmer im Vergleich zu dem wesentlich größeren IX VIII O VIII (relativ gesehen) viel größer. Dies macht sich auch tatsächlich beim Fliegen bemerkbar, da man so über längere Passagen in eine Richtung fliegen kann bis man wieder lenken muss. Einen Flug im Freien haben wir bislang aufgrund des Wetters noch nicht durchführen können, bei Windstille sollte das Fliegen im Freien aber schon möglich sein.
Das Laden kann über den Sender oder über ein beigefügtes USB-Ladekabel erfolgen, welches an der Unterseite am Heli eingesteckt werden kann. Hier wird das für Minihelis dieser Größe bereits vom Revell Fire Strike Pro bekannte System angewandt, bei welchem die Ladebuchse und der Schalter direkt auf der Platine mit der Elektronik angebracht sind, was aus Platzgründen auch nicht anders zu machen ist. Allerdings sollte man beim Ein-/Ausstecken als Grobmotoriker gut aufpassen, dass man nichts verbiegt. Dadurch ist das Handling (system- und größenbedingt) allerdings nicht ganz so komfortabel wie beim IX VIII O VIII. Der Ladevorgang dauert ca. 30 min. Durch das Laden mit dem USB-Ladekabel, erhöht sich natürlich die Nutzungsdauer der Batterien im Sender erheblich! Lädt man den Heli immer nur mit dem Sender auf, halten die Batterien für ca. 7 Flüge.
Neben dem ansprechenden Design der Haube und der farblich passenden Gestaltung der Rotorblätter ist positiv zu erwähnen, dass die beiden Gewichte der Stabilisierungsstange mit Schrauben gesichert sind und sich daher nicht so einfach verselbständigen können.
Der Sender ist, wie der Heli, äußerst kompakt! Trotzdem liegt er ganz gut in der Hand und verfügt neben den Schaltern "Ein/Aus", "A/B" (Kanalauswahl), dem Ladekabel, den 2 Steuerknüppeln über ein Trimmknopf, welcher zur Trimmung der Funktion "Gieren" (also links/rechts) dient. Zum Binden des Helis mit dem Sender muss der linke Steuerknüppel 1-mal von der Nullposition auf Vollgas und zurück bewegt werden.
Nun aber zum Wichtigsten, dem Flugverhalten. Nach nun 15 Flügen kann folgendes gesagt werden: Der fun2get YD-618 Formula fliegt für seine geringen Abmessungen und seiner geringen Masse sehr gut! Er hat genügend Durchzug und reagiert sehr direkt auf der Nickachse. Bei der Gierachse sieht das etwas anders aus. Bei Steuerimpulsen nach rechts reagiert der getestete YD-618 Formula sofort, bei Steuereingaben nach links reagiert der Kleine aber erst nachdem man den Steuerknüppel schon fast zu 2/3 nach links bewegt hat, dafür dann aber sehr abrupt (zumindest das getestete Modell). Auch ist zu beachten, dass der YD-618, nicht wie sein großer Bruder IX VIII O VIII, das Heck während einer kompletten Akkuladung stillhält. Es bewegt sich mit der Zeit zwar nur sehr langsam aus der Position, muss aber 2- bis 3-mal pro Flug nachgetrimmt werden. Dies ist wohl ein Tribut an die geringen Abmessungen des Helis. Die Ursache liegt vermutlich darin, dass die Motorregler auf der winzigen Platine sehr nahe am temperaturempfindlichen Piezogyro angebracht sind. Da diese während des Flugs Wärme abgeben, erwärmt sich der Gyro, wodurch dessen Parameter verändert werden. Auf der Nickachse ist der Heli übrigens perfekt ausgetrimmt, er steht wie eine Eins in der Luft (siehe Video)! Zum Sender ist noch zu sagen, dass der Nick/Gier-Steuerknüppel recht schwer "geht". Mit etwas schwächeren Federn hätte man meiner Meinung nach ein besseres Steuergefühl. Trotz der kleinen Schwäche auf der Gierachse, muss gesagt werden, dass der fun2get YD-618 Formula wirklich sehr gut fliegt. So ist er sehr schnell und wendig und es können ebenfalls funnelartige Figuren geflogen werden. Die Flugzeit liegt zwischen 5 und 7 Minuten.
Als zusätzliches Schmankerl verfügt der YD-618 Formula auf jeder Seite über ein LED-Lauflicht mit 4 rot-grün-rot-blau-blinkenden LEDs. Dadurch sind auch "Nachtflüge" innerhalb der eigenen 4 Wände möglich.
Natürlich bleiben beim Racen durch das Wohnzimmer Crashs nicht aus... Sowohl Landegestell, Chassis, Zahnräder als auch Rotoren verkraften dies aber sehr gut. Allerdings können sich bei einem Crash unter ungünstigen Bedingungen die Rotorblätter des oberen und unteren Rotors berühren und sich somit gegenseitig beschädigen (dies ist jedoch aber konstruktionsbedingt bei vielen Koaxhelis der Fall). Das Flugverhalten verändert sich nach einem Crash auch nicht. Bei Helis mit Stabilisierungsstangen aus Federdraht, können sich diese bei einem Crash verbiegen und somit zu einer Unwucht führen. Dies hat dann zur Folge, dass der Heli nicht mehr auf der Stelle schwebt, sondern kreiselt, man nennt dies auch "Toilet-bowl effect". Die Stabilisierungsstange des YD 618 Formula ist jedoch aus einem elastischen Kunststoff, der sich nicht so schnell verbiegt.
Fazit: Der YD-618 Formula macht seinem Namen alle Ehre, weil er ein richtiger Racer für's Wohnzimmer ist! Dank seiner kompakten Abmessungen und seiner geringen Masse eignet er sich bestens, um durch die eigenen 4 Wände zu düsen. Die Verarbeitung und auch die Robustheit sind sehr gut. Das Flugverhalten ist als agil und wendig zu beschreiben. Die minimale Schwäche auf der Gierachse rückt aufgrund der geringen Abmessungen und des sehr guten Gesamteindrucks in den Hintergrund und ist leicht zu verschmerzen. Das Preis/Leistungs-verhältnis passt auch. Von daher ist der YD-618 Formula von fun2get für alle zu empfehlen, welche den wahrscheinlich zur Zeit kleinsten 3-Kanal-Heli mit Gyro haben wollen. Meiner Meinung nach kann dieser Heli auch schon von "fitten" Kindern im Schulalter geflogen werden.

Stärken

Schwächen

Wo gibt's den fun2get YD-618 Formula?


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