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Video "YD-113 Orange Blood"

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fun2get YD-113 Orange Blood - Erfahrungsbericht

Zum Vergrößern, bitte die einzelnen Bilder anklicken!

Technische Daten (laut Hersteller)

Erfahrungsbericht

Der fun2get YD-113 Orange Blood, welcher vom Helimodell her dem YD-618 Formula sehr ähnlich ist (andere Haube + Front-LED), sich aber über "Motion Control" wie der i-Helicopter steuern lässt ist, ist in einer hochwertig anmutenden Box mit leicht mattierter Oberfläche und schickem Design verpackt, welche neben dem Heli und dem Infrarotsender ein USB-Ladekabel, einen Mini-Schraubendreher und einen Ersatzheckrotor enthält. Anders als bei anderen Modellen sind der Heli, Fernsteuerung und der Rest nicht irgendwie in der Box befestigt, sondern in sauber ausgeschnittenem Schaumgummi, wie man es eigentlich sonst nur von Alukoffern kennt. So ist also alles immer sauber aufgeräumt. Ersatzrotorblätter für den Hauptrotor liegen nicht bei. Die für den Sender benötigten 3 1,5V AAA-Batterien sind, wie üblich, im Set nicht enthalten. Schon beim Auspacken fiel die für die sehr gute Verarbeitungs-qualität des Helikopters, aber auch des "Infrarot-Motion-Controllers" auf. Das Design des Controllers ist im Übrigen sehr gut gelungen, da er sehr gut in der Hand liegt und auch die Oberfläche des verwendeten Kunststoffs haptisch sehr angenehm ist. Neben einem Hebel zur Steuerung der Rotordrehzahl (hoch/runter) verfügt der Controller über einen Trimmknopf für die Funktion "Gier" (links/rechts) sowie über einen Ein-/Aus-Schalter auf der rechten Seite (siehe Bild)...und natürlich über Beschleunigungssensoren im Innern. Zum Binden des Helis mit dem Sender muss der Gashebel 1-mal von der Nullposition auf Vollgas und zurück bewegt werden.
Da es sich bei dem YD-113 Orange Blood bereits wie oben geschrieben vom Modell her praktisch um einen YD-618 Formula handelt, möchten wir uns in diesem Bericht vor allem der Motion-Control-Steuerung widmen. Weitere Infos zum Heli findet Ihr unter fun2get YD-618 Formula. Das Laden erfolgt ausschließlich über das beigefügte USB-Kabel, welches untem am Heli eingesteckt werden kann. Durch das Laden per USB-Kabel werden die Batterien des Motion-Controllers geschont, was sich positiv auf die Nutzungsdauer auswirkt. Die Ladedauer liegt bei ca. 30 min. Trotz des Einsatzes von Aluminium handelt es sich beim YD-113 Orange Blood mit 17 g um ein Leichtgewicht unter den Mini-RC-Helis. Allerdings ist der YD-113 Orange Blood ja auch ein absoluter Winzling. Trotz seiner geringen Masse ist der Kleine nicht anfällig gegenüber den in einem Zimmer vorherrschenden Luftströmungen.
Nun aber zum Wichtigsten, dem Flugverhalten. Nach nun 10 Flügen kann folgendes gesagt werden: Trotz der ungewohnten Steuerung via "Motion Control" lässt sich der Orange Blood sehr präzise steuern. Die Flugeigenschaften des Helis an sich sind, wie beim YD-618 sehr gut. Da sich das Gas mit dem "Daumenhebel" steuern lässt und man dadurch ein haptisches Feedback bekommt, fällt einem das Höhe halten im Vergleich zur "Touch Screen-Steuerung" des Smartphones beim i-Helicopter viel leichter. Auch liegt der Motion Controller besser in der Hand (in einer Hand) als bei iPhone & Co. Unserer Meinung nach ein großer Vorteil in Bezug auf die Steuerpräzision! Während das Fliegen mit dem i-Helicopter doch ein wenig "eckig" wirkt, kann man mit dem YD-113 Orange Blood auch sehr schöne, "runde" Kurven fliegen. Der Heli flog übrigens aus der Schachtel heraus von Anfang an perfekt, es musste nicht einmal das Heck getrimmt werden. Ein Nachtrimmen des Hecks während des Fliegens ist auch nicht notwendig. Bei älteren Modellen gehörte dies jedoch zur Tagesordnung. Der Schwerpunkt ist (zumindest beim getesteten Modell) so gewählt, dass der Heli ohne Nick-Steuerbefehl ganz langsam nach vorne fliegt. Das ist gerade am Anfang sehr angenehm, da man sich so auf das Gieren konzentrieren kann und so ganz langsam durch das Wohnzimmer cruisen kann. Mit dem YD-113 kann man mit einiger Übung aber auch richtig durch das Wohnzimmer pacen, weil er so agil und schnell ist. Außerdem machen sich auch die geringen Abmessungen bemerkbar, da einem so im Vergleich zum Blue Blood relativ gesehen mehr Platz zur Verfügung steht. Trotz der ungewohnten "Motion-Control-Steuerung" lassen sich auch Kunststückchen aufführen und auch das Rückwärtsfliegen macht einen Riesenspaß. Selbst für fortgeschrittene Piloten mit 6-Kanal-Erfahrung macht es Spaß, den Kleinen durch die Wohnung zu jagen! Der Grund hierfür ist neben der neuartigen Steuerung die Wendigkeit/Agilität. Außerdem hat man nicht das Gefühl, der Heli sei an einem durchsichtigen Faden an der Decke aufgehängt (Pendeln/kreiseln verursacht durch die Stabilisierungsstange bzw. deren hohen Gewichte, wie z.B. dem E-flite Blade mSR). Anfänger sollten aber jedoch darauf achten, besonders am Anfang nur sehr kleine Steuereingaben zu machen, da der YD-113 sonst für den ungeübten Piloten zu schnell wird. Um zu zeigen, dass sich der YD-113 auch ohne große Übung (Steuerung via "Motion Control") sehr gut steuern lässt, haben wir unseren 2. Flug gefilmt (siehe Video). Die maximale Flugzeit von 5 bis 7 min liegt im üblichen Bereich für einen Heli dieser Klasse.
Als zusätzliches Schmankerl verfügt der YD-113 auf jeder Seite über ein LED-Lauflicht mit 4 rot-grün-rot-blau-blinkenden LEDs sowie eine weiße LED im Frontbereich. Dadurch sind auch "Nachtflüge" innerhalb der eigenen 4 Wände möglich.
Natürlich bleiben beim "Rocken" des Wohnzimmers Crashs nicht aus... Sowohl Landegestell, Chassis, Zahnräder als auch Rotoren verkraften dies aber sehr gut. Allerdings können sich bei einem Crash unter ungünstigen Bedingungen die Rotorblätter des oberen und unteren Rotors berühren und sich somit gegenseitig beschädigen (dies ist jedoch aber konstruktionsbedingt bei vielen Koaxhelis der Fall). Das Flugverhalten verändert sich nach einem Crash auch nicht. Bei Helis mit Stabilisierungsstangen aus Federdraht, können sich diese bei einem Crash verbiegen und somit zu einer Unwucht führen. Dies hat dann zur Folge, dass der Heli nicht mehr auf der Stelle schwebt, sondern kreiselt, man nennt dies auch "Toilet-bowl effect". Die Stabilisierungsstange des YD-113 ist jedoch aus einem elastischen Kunststoff, der sich nicht so schnell verbiegt. Sollte doch einmal etwas kaputt gehen, können defekte Teile dank eines verfügbaren Ersatzteil-Kits ausgetauscht werden.
Fazit: Der YD-113 Orange Blood mit seiner innovativen "Motion Control-Steuerung" hat im Vergleich zum i-Helicopter etwas die Nase vorn. Natürlich ist es einfach nur genial, wenn man seinen Heli mit dem Smartphone steuern kann, allerdings liegt der Orange Blood beim Steuerverhalten vorn! Die Verarbeitung und auch die Robustheit sind sehr gut. Das Flugverhalten ist als sehr neutral aber direkt zu beschreiben. Das Steuern via "Motion Control" macht sehr viel Spaß und ist schnell erlernt. Auch Einsteiger sollten damit kein Problem haben. Im Vergleich zum Blue Blood punktet der Orange Blood mit etwas "giftigerem" Steuerverhalten sowie geringeren Abmessungen und Masse. Wer einen richtigen "Racer" für's Wohnzimmer sucht, liegt beim Orange Blood genau richtig!

Stärken

Schwächen

Wo gibt's den fun2get YD-113 Orange Blood

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